Blogartikel

Schäden, Kündigungen und ein Unternehmer mit 10 Mitarbeitern………

Mitunter sind Versicherungen schwierig zu verstehen. Nicht immer geht es dabei „nur“ um Versicherungschinesisch. Liest man sich kreuz und quer durch Versicherungsforen, stößt man immer wieder auf ein „Reizthema“. Der Kündigung im Schadenfall.

Erstellt von Matthias Schlattmeier am 8. Juni 2016

Bislang hatte ich in meinem Bestand nur ca. eine Handvoll Kunden, welche wir nach einem Schaden gekündigt haben. Meistens, weil der Schaden nicht „ganz sauber“ war oder andere gravierende Gründe. Eher selten kündigt die DEVK ihren Kunden mit einem normalen Schadenverlauf. Da muss schon erheblich mehr passieren. Im konkreten Fall, welchen ich diese Woche auf dem Tisch hatte, standen 6 KFZ-Schäden mit einer Schadenaufwendung von rund 23.000 Euro innerhalb von 4 Jahren auf dem „Deckel“.

Klar. Es ist ein Schei……. Gefühl, wenn Post vom Versicherer ins Haus flattert und dieser einen „kurzerhand“ an die frische Luft setzt. Andererseits. Wie würde man selbst reagieren, wenn man für die zahlreichen Schäden anderer Kunden aufkommen müsste?

Vielfach verwechseln Kunden eine Versicherungsgesellschaft mit einer Behörde. Eine Versicherung ist aber ein privates Unternehmen und daher zwingend darauf angewiesen, Gewinn zu machen. Was wäre wenn der Kunde –welchem wir diese Woche gekündigt haben- Inhaber eines kleinen Unternehmens mit z.B. 10 Mitarbeitern wäre?

Stellen wir uns vor, von diesen 10 Mitarbeitern würden 2 Mitarbeiter laufend auf krank machen. Das hätte zur Folge, die übrigen 8 Mitarbeiter müssten Überstunden „buckeln“ und wären unzufrieden. Im schlimmsten Fall würden diese Mitarbeiter kündigen und das Problem für den Inhaber des Unternehmen verschärft sich. Er hat nicht mehr genug Personal.

Um das auf unser Beispiel zu übertragen, viele Kunden sind nicht bereit, eine Beitragserhöhung zu „schlucken“, welche dadurch verursacht wurden, dass einige Kunden überdurchschnittlich hohe Schadenaufwendungen haben. Vielleicht, weil sie immer wieder Unfälle wegen Rasens verursachen, vielleicht, weil sie das marode Leitungswassersystem auf Kosten der Versicherung sanieren, vielleicht jenes, vielleicht welches……… Überdurchschnittliche Beitragserhöhungen haben zur Folge, dass Kunden abspringen. Springen viele Kunden ab, kann das im schlimmsten Falle das Aus bedeuten. So wie für den Firmeninhaber.

Daher, wenn Euch so etwas widerfährt. Seid so lieb und reflektiert es einmal. Wie würdet ihr als Versicherung/Unternehmen reagieren? Setzt Euch doch bitte auch mal diese Brille auf.

DANKE sagt Ihr/Euer Matthias W. Schlattmeier

DEVK Versicherung Bad Oeynhausen, dem schwungrad Europas.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • DEVK Blog

    "Kommunikation ist nicht alles,
    aber ohne Kommunikation
    ist alles nichts!"


    Herzlich willkommen im Blog der Agentur der Zukunft, Ihrer DEVK-Versicherung Bad Oeynhausen. Seien Sie gespannt auf interessante Berichte einer außergewöhnlichen Versicherungsagentur.
    Wenn Sie möchten, diskutieren Sie mit uns. Ideen? Sehr gerne! Immer her damit!