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Sabine

Mein Monatsrückblick und der Brief an die Schulfreundin Silke. Das war der Monat Oktober……….

…….“Schreib doch einfach mal einen Brief an Deine alte Schulfreundin“, riet ich Sabine, meiner Vertriebsfee als unser kreatives Denken ins stocken geriet. Einen Brief als wenn Du gestern in Rente gegangen wärst und Deiner Schulfreundin, welche Du viele Jahre nicht gesehen oder gesprochen hast, mitteilen möchtest wie Du dich nun fühlst. Einen Brief aus der „Ich-habe-vorgesorgt-da-ich-auf-dich-gehört-habe-Perspektive! Aber auch einen aus der „hätte-ich-mal-bloß-auf-dich-gehört-Perspektive“……

Erstellt von Matthias Schlattmeier am 2. November 2019

Nachdem ich im Sommer diesen Jahre die Aktion #Pflanz(D)einBäumchen äußerst erfolgreich gelauncht hatte, kamen die grauen Zellen nicht zur Ruhe und das nächste Projekt ist bereits in der Pipeline. Namen für das Projekt haben wir bereits viele, dennoch sind wir noch immer in der Findungsphase. Um diese Phase erfolgreich zu meistern machen wir in der Agentur regelmäßige Brainstormings oder Mindmappings. Wie auch immer man kreatives denken heute nennt. 

Wichtig ist mir dabei die (Alters)Versorgung meiner Kunden, Neukunden und Interessenten sicher zu stellen.  Wer, wenn nicht ich als Experte, sollte es sonst tun? 

 

„Schreib doch einfach mal einen Brief an Deine alte Schulfreundin“, riet ich Sabine, meiner Vertriebsfee als unser kreatives Denken an einem Tag im Oktober ins stocken geriet. Einen Brief als wenn Du gestern in Rente gegangen wärst und Deiner Schulfreundin, welche Du viele Jahre nicht gesehen oder gesprochen hast, mitteilen möchtest wie Du dich nun fühlst. Einen Brief aus der „Ich-habe-vorgesorgt-da-ich-auf-dich-gehört-habe-Perspektive! aber auch einen aus der „hätte-ich-mal-bloß-auf-dich-gehört-Perspektive“.

 

Ich finde die unterschiedlichen Briefe so sehr gelungen, dass ich Dich an dieser Stelle einmal motivieren möchte, auch an Deine frühere Schulfreundin zu schreiben. Stell Dir einfach vor, DU wärst gestern in Rente gegangen. Was glaubst Du, wie fällt Dein Brief aus?

 

An Sabine an dieser Stelle vielen herzlichen DANK und allen Lesern ganz viel Spaß und durchaus auch kritische Gedanken, was die eigene Versorgung betrifft 🙂

Sabine

                                      Sabine

 

Liebe Silke,

es tut mir sehr Leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Bestimmt denkst Du, dass ich nun im Rentendasein so viel um die Ohren habe und keine Zeit mehr habe – wie man es von Rentnern doch so oft hört.

Leider muss ich Dir schreiben, dass sich die Sache etwas anders verhält. Ich bin in der Tat seit dem 01.09. offiziell in Rente und hatte mich auch sehr auf diese Zeit gefreut. Was hatte ich für Pläne! Kaffee trinken mit Familie oder Freunden, Reisen, ins benachbarte Wellnessbad gehen und für einen Tanzkurs wollte ich mich doch so gerne anmelden.

Wie Du schon merkst, schreibe ich in der „hätte“-Form, denn nichts von alledem werde ich umsetzen können! Es bleiben lediglich Träume! Was soll ich Dir schreiben, ich habe Ende September meine erste Rentenzahlung erhalten und bin daraufhin in ein tiefes Loch gefallen. Auf meinem Konto sind in der Tat lediglich 975 € gelandet…Meine liebe Silke, überlege mal, alleine die Miete meiner kleinen Wohnung kostet mich monatlich 600 €. Ich weiß einfach nicht wie es weitergehen soll.

Ja ich weiß, was Du jetzt sagen würdest –oft genug haben wir bei einer Tasse Kaffee über das Thema Rente und Altersvorsorge gesprochen und Du hast mich auch vor langer Zeit daraufhin gewiesen, dass ich mir, um dass es mir im Rentenalter gut geht, ein zusätzliches Pölsterchen anschaffen müsste, sprich in Form einer privaten Vorsorge. Nun weiß ich, was Du damit meintest – es war mir nicht bewusst, dass es so ausgehen würde. Ich habe doch nie viel verdient und auch keine großen Sprünge gemacht, da war ich der Meinung, ich hätte dafür keinen Euro über. Nun ist es leider zu spät, das Kind ist in den Brunnen gefallen und ich sehe derzeit keinen Ausweg.

Derzeit sieht es sogar so aus, dass ich aus der Stadt hinaus auf`s Land ziehen muss, da ich mir meine kleine 50 qm – Wohnung hier nicht mehr leisten kann. Auf dem Land zahle ich für eine ähnliche Wohnung nur 380 Euro, allerdings habe ich dann das Problem, dass ich in der Nähe keinerlei Einkaufsmöglichkeiten habe, die ich zu Fuß erreichen kann. Wie Du weißt, habe ich meinen Führerschein vor 2 Jahren aus gesundheitlichen Gründen abgegeben – hier in der Stadt konnte ich bislang auch alles zu Fuß oder mit der S-Bahn erreichen. Wie es auf dem Land  mit den öffentlichen Verkehrsmitteln aussieht, weiß ich noch nicht. Und ob es dort eine Tafel gibt, weiß ich auch nicht, denn zu dieser musste ich Ende des letzten Monats tatsächlich gehen, da ich einfach nicht genug im Portemonaie hatte, um mir etwas zu essen zu kaufen…und Du weißt, dass ich sehr gut haushalten kann und sparsam bin.

Wie Du siehst, geht es mir derzeit nicht so gut und das Hoffen auf ein Wunder habe ich aufgegeben…hätte ich nur damals auf Dich gehört…

Ganz liebe Grüße sendet Dir Deine Freundin Sabine

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Liebe Silke,

es tut mir sehr Leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Bestimmt denkst Du, dass ich nun im Rentendasein so viel um die Ohren habe und keine Zeit mehr habe – wie man es von Rentnern doch so oft hört.

Und was soll ich Dir sagen? Es war in den letzten Wochen in der Tat sehr turbulent. Schade, dass Du so weit weg wohnst, sonst wärst Du teilweise dabei gewesen. Am 01.09. hat nun tatsächlich mein Rentendasein begonnen, gestartet habe ich dieses mit einer kleinen Feier in meiner alten Firma.

Mein Rentenbescheid ist zwar nicht das Goldene vom Ei, sage und schreibe 975 € landeten seitens der Rentenkasse auf meinem Konto… aber da ich ja glücklicherweise auf Deinen Rat gehört habe (Du warst ja auch sehr störrisch 😉 ), habe ich mich vor langer Zeit an meinen vertrauten Versicherungsvertreter gewendet und habe mit ihm kalkuliert, was ich im Rentenalter zur Verfügung haben möchte und wie ich das bewerkstelligen kann. Dank einer guten Mischung aus staatlich geförderten Produkten und einer rein privaten Vorsorge erhielt ich auch hier Ende September meine erste Rentenzahlung…in Höhe von 483 €. Macht Summasummarum 1458 €. Abzüglich Miete und festen Kosten bleiben mir rund 500 € zu meiner freien Verfügung. Zudem hat mein Versicherungsvertreter einen „Puffer“ eingebaut, so dass die Rente mit der jährlichen Inflation wächst, und einen kleinen Teil der Anlage konnte ich mir bereits zum Rentenbeginn einmalig auszahlen lassen. Großartig 🙂

Ich bin so glücklich und dankbar, dass Du damals so störrisch warst und mich dazu bewegt hast, etwas zu tun – denn nun bin ich in der Tat die letzten 2 Wochen mit der Aida über die Meere geschippert – genauso wie ich es mir immer vorgestellt habe, wenn ich in Rente gehe! Und ich habe noch so viele Pläne! Unter anderem natürlich, Dich zu besuchen und mit Dir gemeinsam ein schönes Wellnesswochenende zu verbringen (in dem schönen Hotel gleich bei Dir in der Nähe, mit Blick auf den See). Zu diesem bist Du selbstverständlich eingeladen, denn ohne Dich würde es mir heute nicht so gut gehen.

Danke, meine liebe Freundin & bis ganz bald, wenn ich Dich besuchen komme. Denn nun muss ich mich geschwind auf den Weg machen, meine erste Tanzstunde wartet auf mich (ja, Du liest richtig, auch diesen Traum erfülle ich mir, ich mache einen Tanzkurs!).

Ganz liebe Grüße sendet Dir Deine Freundin Sabine

 


 

Matthias W. Schlattmeier ist als Versicherungsfachmann in Bad Oeynhausen und Umgebung zu Hause und hat sich regional einen Namen als „Mann für’s Kleingedruckte“ gemacht.

Mit seiner Agentur hat er in den vergangenen Jahre zahlreiche Preise einheimsen können. So wurde er von einer unabhängigen Jury zur 8-besten Versicherungsagentur deutschlandweit gewählt. Auf dem Internetportal whofinance.de wird er sogar als 6-beste Agentur in NRW mit Postleitzahlengebiet 3 gelistet.

Seinen Beruf als Versicherungsvertreter lebt er, Respekt und Wertschätzung bilden dabei das Fundament für eine ganzheitliche Zusammenarbeit mit seinen Kunden.

 

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