Blogartikel

2 Väter, Stern TV und die Versorgung meines Kunden…

Wie beginne ich bloß einen Blogartikel, in welchem ich zwei vollkommen gegensätzliche Meinungen aufarbeite? Einen Blogartikel, wo Väter  ihren Söhnen gänzlich Unterschiedliches geraten haben, zu ein und demselben Thema wohlbemerkt?

Einen Blogartikel, welchen ich ohne Stern TV wohl niemals schreiben würde?

Erstellt von Matthias Schlattmeier am 31. Oktober 2019

Papa hat gesagt und Stern TV gefragt, vielleicht?

Rückblick. Ich bin auf der A2 Richtung Gütersloh unterwegs. Gedanklich spiele ich noch einmal die Klaviatur der Versorgung im Alter, denn genau darum geht es. Mein Kunde, junger Unternehmer mit 10 Mitarbeitern, bat mich um ein Gespräch zu seiner Versorgung, wenn denn der sprichwörtliche Hammer fällt und die große Freizeit, auch Rente genannt, beginnt.

Beim Kunden angekommen geht es gleich zur Sache. Selbstständige arbeiten in der Regel sehr konzentriert ohne großes blabla. Einige Fragen zu seinen bestehenden Versicherungen geklärt, schon hebt sich der (Versorgungs-)Vorhang………

Ich treffe, wie in jedem Gespräch mit meinem Gegenüber, 5 Vereinbarungen. Dazu gehört die Vereinbarung, während des Gesprächs konzentriert und ernst zu arbeiten und die Frage, ob er denn ein ehrliches oder ein nettes Gespräch möchte. Denn ein ehrliches Gespräch ist niemals nett, ein nettes Gespräch niemals ehrlich…….

Während des Gesprächs kommen eine Menge Zahlen auf den Tisch. Unter anderem auch große Zahlen, welche einen schon einmal verwirren oder irritieren. Die Zahl des Tages ist die 805.

805.- Euro beträgt die monatliche Sparrate meines Gegenübers, um seine Versorgung im Alter zu sichern, unter Berücksichtigung der Inflation.

Fast alle Vermittler und Finanzdienstleister sind an dieser Stelle schon ausgestiegen oder beschönigen die notwendige Absicherung. Denn, wer kann schon 805,- Euro JEDEN MONAT an die Seite legen? Monat für Monat, Jahr für Jahr. Mehr als 30 Jahre lang…….?

Auch meine Kollegin, welche mich zu dem Termin begleitet, wurde während des Gesprächs merklich ruhiger. 805 Euro jeden Monat? Für sie unvorstellbar….

Mein Gegenüber reagierte jedoch gänzlich anders: „Weißt Du, Matthias. Mein Vater sagte mir bereits, als ich vor 17 Jahren in die Lehre gekommen bin, dass ich später unbedingt einmal für das Alter vorsorgen soll. Je eher, umso besser. Wir machen das genauso wie gerade besprochen. Bitte mach mir den Vertrag mit 800,- Euro Monatsbeitrag fertig, mit Beginn im Dezember….

 

Geduld Geduld……. Du willst wissen, was genau dieser Beitrag mit Stern TV zu tun hat?

 

Ich habe nur wenige Kommentare von hunderten gelesen, als Stern TV über Facebook fragte, ob man sich Sorgen um seine Rente mache oder ob man privat vorsorgen würde. Aber einer dieser  Kommentare ist mir besonders ins Auge gefallen und hat mich veranlasst, diesen Artikel in den Mac zu hauen. Zitat:

„Mein Vater hat mir schon als ich 19 Jahre alt war gesagt, dass eine private Vorsorge sinnlos sei“. Ich sehe das genauso und harre der Dinge die da kommen mögen. Heute bin ich 31 und habe außerdem noch Zeit!“

Ist Vater 1 jetzt dümmer als Vater 2? Wird Sohn 1 es bereuen, auf seinen Vater gehört zu haben und eine private Rentenversicherung abgeschlossen zu haben?

Wird Vater 2 seinen Sohn im Alter finanziell unterstützen, wenn dessen Versorgung nicht reicht?

Und die alles entscheidende Frage, wessen Ruhestand dürfte der angenehmere sein?

Denk mal darüber nach! Wenn Du auch ein (ehrliches) Gespräch möchtest, melde Dich gerne.

 

Und für alle die, die es interessiert, hier noch ZDF, Zahlen, Daten, Fakten.

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Geeinigt haben wir uns auf 2 Fondsgebundene Rentenversicherungen mit einer unterschiedlichen Anlagestrategie und einem monatlichen Beitrag von je 400,- brutto. Neben der unterschiedlichen Anlagestrategie haben zwei Verträge den entscheidenden Vorteil, dass mein Kunde flexibler ist, als mit nur einem Vertrag. So kann er z.B. einen Vertrag an die Bank abtreten für eine Finanzierung und ist noch immer insofern flexibel, dass er aus dem verbleibenden Vertrag z.B. Kapital entnehmen kann. 

 

Beide Verträge beinhalten eine 5%-ige Dynamik um die zukünftige Inflation auszugleichen und einem evtl. steigenden Lebensstandard gerecht zu werden.

Sollte mein Kunde vor Ablauf der Ansparphase berufsunfähig werden, so werden beide Verträge für meinen Kunden beitragsfrei gestellt und die DEVK bedient die Verträge bis zum Ablauf weiter. Sollte er in diesem Zeitraum versterben, so bekommt seine Frau aus jedem Vertrag bis zu 115.000 Euro über die  Risikoabsicherung!

 

Er kann 7 Jahre vor Ablauf über seine Verträge verfügen, diese aber auch 5 Jahre länger laufen lassen als ursprünglich geplant. Es sind Entnahmen möglich, aber auch z.B. Sonderzahlungen oder Änderungen des monatlichen Beitrags, z.B. bei einem Engpass.

 

Seine Frau, bei ihm als Bürokraft angestellt, riestert ab sofort, da sie bei 2 kleinen Kindern jährlich 775,- Euro von Vater Staat bekommt. Ihr monatlicher Eigenanteil beträgt lediglich 35,- Euro. Win win…….und DU so?

 

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