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Eine kaputte Tür in Afrika, der Verein Ikiraro und eine Blitzregulierung. Martina in einem interessanten und zugleich ungewöhnlichem Interview…..

1995, wenige Monate nach dem Völkermord in Ruanda, hatte die damalige Klasse 8b der Realschule Süd in Bad Oeynhausen die spontane Idee, der Primarschule in Ruli zu helfen.

Anlass war der Dia-Vortrag von Karsten Versick, Journalist des Mindener Tageblatts, über Ruanda nach den schrecklichen Ereignissen des Genozids. Jetzt, Jahre später wurde ich durch einen Haftpflichtschaden, verursacht durch ein Mitglied des Vereins, auf genau diesen Aufmerksam. Eine solche Vereinsarbeit war genau das ist es was ich mir vorstellen konnte! So regulierte ich nicht nur den Haftpflichschaden sondern füllte im gleichen Atemzug auch einen Mitgliedsantrag aus…..

Erstellt von Matthias Schlattmeier am 7. September 2019

Matthias: Martina. Es war überhaupt nicht geplant, dieses Interview mit dir zu führen. Bis zu dem Zeitpunkt, wo Du auf einer Versammlung des Vereins Ikiraro e.V., bei welcher ich zum ersten Mal als Interessent anwesend war, erwähntest, dass ich Dein Versicherungsvertreter sei und ich „kurz und schmerzlos“ einen Schaden reguliert habe, welchen Du in Afrika, genaugenommen in Ruanda im Örtchen Ruli, verursacht hast.

 

Martina: Ja, in der Tat. Du hattest Dich den anderen Mitgliedern vorgestellt und dabei angemerkt, dass ich die „treibende Kraft“ war, Dich auf den Verein aufmerksam zu machen. Vielleicht für Deine Leser als Hintergrundwissen, den Freundeskreis Ikiraro gibt es seit 2017, wir setzen damit erfolgreich ein Schul-Projekt fort, welches bereits 1995 begann. 

Das ruandische Wort IKIRARO heißt übrigens Brücke und mit dieser setzen wir die seit 24 Jahren bestehende Verbindung zu den Menschen in Ruanda fort und bauen diese kontinuierlich aus.

Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung der schulischen Bildung von Kindern und Jugendlichen in Ruli, einem Ort in den Bergen, nordwestlich der Hauptstadt Kigali. Dort, im Speiseraum des Gästehauses der Kirche rutschte mir die Tür zur Küche aus der Hand und die eingelassene Glasscheibe splitterte, als die Tür laut ins Schloss fiel.

 

Matthias: Ich erinnere mich gut, als ich von Dir mehrere Fotos bekam, mit welchen ich erst einmal nichts anfangen konnte. Erst als der dazugehörige Text aufploppte machte es „klick. Auf den Fotos war die gesplitterte Tür zu sehen, aber auch, wie sich jemand daran zu schaffen machte. Ein Handwerker war schon dabei, die Tür zu reparieren. 

                Der Glaser bei der Arbeit

Martina: Jau, während man hier Wochen oder Monate auf einen Handwerker wartet, war innerhalb von nur 3 Stunden eine neue Tür bestellt und am nächsten Morgen bereits verbaut. Schneller war nur einer, nämlich Du. Du teiltest mir mit, dass meine private Haftpflichtversicherung weltweit bis zu 2 Jahre greift und fragtest, was es kostet. Du hast mir die genannte Summe dann direkt überwiesen. Kurz und schmerzlos. 

 

Matthias: 50% aller Schäden reguliert die DEVK noch am Tag der Meldung. Da wollte ich nicht hinten anstehen 😉 Alles in allem hat es nur ein Bruchteil dessen gekostet, was ein deutscher Handwerker veranschlagt. 

 

Es sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass ich mir im kommenden Jahr die neue Tür direkt vor Ort ansehe, da ich mich entschlossen habe, den Verein direkt vor Ort zu unterstützen.  Weitere Mitglieder und Sponsoren sind herzlich willkommen und wer möchte, kann sogar seinen privaten Urlaub, z.B. im östlichen Afrika, mit einemAufenthalt in Ruli verbinden. Nichts muss, alles kann. Ganz lieben DANK für das Gespräch, Martina

 

Wer dem Verein beitreten möchte, hier geht es zum Aufnahmeantrag ===>>>

http://ruanda-projekt.de/wp-content/uploads/2018/12/AufnahmeantragIKIRARO.pdf

 

Weitere Infos unter diesem Link ===>>> http://ruanda-projekt.de

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