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Am seidenen Faden, zwei Lösungen und (k)eine Sekretärin…..

In Grenzen hält es sich, mein Verständnis. Die Absicherung der Familie hat nämlich eine ganze Menge mit Respekt und Wertschätzung gegenüber dem Partner bzw. der Partnerin zu tun und ist kein Projekt, welches einer nebenbei erledigt, sondern ein Gemeinschaftsprojekt! Ein Projekt, welches gemeinsam angepackt werden sollte, wo ein Zahnrad in das andere greift und man sich ergänzt. Dafür bedarf es weder einer Sekretärin noch einem Sekretär

Erstellt von Matthias Schlattmeier am 31. Oktober 2019
Oktober im Jahr 2019, ich sitze bei Familie G. aus C. Dass ich hier sitze, ist nicht selbstverständlich. Schließlich war Frau G. schwer krank und ihr gesamtes Leben hing am sprichwörtlich seidenen Faden. Mitbekommen habe ich ihre Krankheit, als sie mich anrief und nach einer Absicherung für die Familie, ihren Mann sowie die zwei kleinen Kinder fragte.  Müßig zu erwähnen, dass das Kind bereits im Brunnen lag und eine Absicherung für den Fall, dass Frau G. die schwere Operation nicht erlebt, nicht mehr möglich war.

Ich habe seit diesem Anruf ununterbrochen Kontakt zu ihr gehalten und sie nach der Reha auch bereits mehrfach besucht. Dabei kam das Thema immer wieder auf die Absicherung der Familie zu sprechen, auch das Thema Notfallplanung, also Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, haben wir im Detail besprochen. 


Frau G. äußerte den Wunsch, doch bitte wenigstens ihren Mann zu versichern. Als Hauptverdiener wäre es eine finanzielle Katastrophe, würde er ausfallen. Sie könnte ihren Beruf sicher nicht mehr uneingeschränkt ausüben. Es müsste jemand eingestellt werden, der auf die Kinder aufpasst. Fraglich, ob die Immobilie gehalten werden kann, abgesehen davon, dass der aufgebaute Lebensstandard dahin wäre. 
 
Da auch Herr G. bereits einige Krankheiten hat, welche eine uneingeschränkte Absicherung evtl. nicht möglich machen, bat ich ihm zwei Lösungen an, welche daraus bestanden, dass ich mittels einer Vorabfrage kläre, ob er den gewünschten Schutz bekommt und bzw. oder einen Sparvertrag INKLUSIVE Absicherung der Familie ohne Gesundheitsfragen.
 
Lösung 1 lief tatsächlich ins Leere, da mit der vorhandenen Erkrankung die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, nicht besonders alt zu werden. Blieb somit noch immer die Jokerkarte. 
 
Da ich nur die Handynummer von Frau G. hatte, schrieb ich ihr eine entsprechende 
Nachricht, mit der Bitte, ZUSAMMEN mit ihrem Mann zu besprechen, ob Lösung 
Nummer 2 in Frage kommt. 

Zurück kam folgende Antwort: 
„Guten Morgen Matthias, vielen Dank für Deine Hilfe! Bitte, bitte lasse demnächst       
direkt meinem Mann die Nachricht zukommen. Ich bin nicht seine Sekretärin. 
Vielen lieben Dank für Dein Verständnis“.

In Grenzen hält es sich, mein Verständnis. 
Die Absicherung der Familie hat nämlich eine ganze Menge mit Respekt und 
Wertschätzung gegenüber dem Partner bzw. der Partnerin zu tun und ist kein Projekt, 
welches einer nebenbei erledigt, sondern ein Gemeinschaftsprojekt! 

Ein Projekt, welches gemeinsam angepackt werden sollte, 
wo ein Zahnrad in das andere greift und man sich ergänzt. 
Dafür bedarf es weder einer Sekretärin noch einem Sekretär. Meine Meinung. 

Wertschätzende Grüße an alle Familien da draußen. 
Passt auf Euch auf und sprecht gemeinsam darüber was es heißt wenn einer ausfällt. 
Gerne bin ich Euch dabei behilflich!

Herzlichst,

Ihr/Euer Matthias W. Schlattmeier

P.S: Herr G. hat sich auf meine Nachricht hin nicht gemeldet. Auch das hat etwas mit Respekt und Wertschätzung zu tun…..

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