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2011, eine Odyssee und ein Spenderfuß. Alexander H. in einem starken Interview

Hallo Alexander, bislang sind wir uns ausschließlich virtuell über den Weg gelaufen. Bei Facebook. Was mir persönlich aufgefallen war, dass Du Dich laufend in irgendwelche Krankenhäuser eingecheckt hast. Da bin ich neugierig geworden und habe Dich „angetickert“.

Erstellt von Matthias Schlattmeier am 7. Juli 2017

Alexander H.: Ja, das stimmt in der Tat. Vorweg, lass mich aber noch erwähnen, dass ich Deine Aktivitäten rund um Facebook schon sehr lange verfolge und regelmäßig von Deinen Aktionen begeistert bin. So habe ich mir auch die Zeckenkarte sowie die Notfallaufkleber für unsere Fellnase schicken lassen.

 

Matthias: DANKE, Alexander. Zurück zum Thema. Rein zufällig trafen wir uns vergangenen Montag bei einem Arzt im Wartezimmer. Als du auf Krücken hereingehumpelt kamst, erkannte ich Dich sofort. Allerdings auch nicht schwierig, da du offline genauso aussiehst wie online. Wir hatten einige Minuten und Du erzähltest mir, was es mit den vielen Krankenhausaufenthalten auf sich hat.  Mir verschlug es die Sprache. Und als Du mir dann noch sagtest, dass du die Unfallversicherung…….

 

 

Alexander H.: …….Kurz zuvor gekündigt habe. Aber von vorne an. 2011.

Alexander....

Alexander….

 

Matthias: Ich war vollkommen perplex, als du mir erzähltest, dass der Unfall, ein Arbeitsunfall, aus 2011 heraus rührt. Die Verletzungen, welche ich am Bein erkennen konnte, sahen allesamt frisch aus.

 

Alexander H.: Doch tatsächlich. 2011 hatte ich einen folgenschweren Arbeitsunfall, als eine Kette riss, welche einen Eisenträger mit einem Kranhaken verband. Infolge dessen schleuderte mir der Stahlträger seitlich gegen den Fuß und zertrümmerte mir diesen. Das alles trotz Sicherheitsschuhen. Bis heute, also ganze 6 Jahre später, war ich in unzähligen Krankenhäusern, von Hannover bis nach Bielefeld, zu „Gast“.

Matthias: Oha, eine Odyssee über 6 Jahre. Wie geht es dir heute und warum hattest du eine bestehende Unfallversicherung gekündigt?

Alexander H.: Matthias, Du kennst vermutlich den Spruch: „Beschissen ist geprahlt“. Um es auf den Punkt zu bringen, es steht derzeit zur Debatte, ob ich vielleicht den Fuß eines Fremden, einen Spenderfuß, bekomme oder gar eine Prothese. Hätte ich nicht über all die Jahre einen so unglaublich starken Willen gehabt…..

Matthias: Thema Unfallversicherung

Alexander H.: Ach, hör mir auf. Ich Idiot, wenn ich das mal so direkt sagen darf, hatte bis kurz vor dem Unfall eine Unfallversicherung bei einem großen namenhaften Versicherer. Aber, weißt Du, die hat Geld gekostet. Geld, was ich mir habe sparen wollen! Rückwirkend betrachtet ärgere ich mich noch heute maßlos, da ich das Ersparte letztendlich nur für Konsum ausgegeben habe.

Matthias: Da es ein Arbeitsunfall war, zahlt doch die Berufsgenossenschaft alles, oder?

Alexander H.: Naja, alles ist relativ. Rund 20% weniger von meinem bisherigen Nettogehalt. Mit dem Geld aus der Unfallversicherung hätte ich mir aber die bestmögliche medizinische Versorgung leisten können. Wenn man sieht, wie die Ärzte mich hin und her geschoben haben, kannst Du Dir denken, was ich meine.

Matthias: Alexander, man oh man, was für eine Geschichte. Vielleicht haben wir einigen von unseren gemeinsamen Freunden auf Facebook nun ein wenig Licht gemacht, was es damit auf sich hat, dass du dich fast täglich in Krankenhäuser eincheckst. Bleib wie Du bist und alles Gute für Dich!

 

Alexander H.: Zum Schluß möchte ich noch einmal auf die Unfallversicherung zu sprechen kommen. Quasi als Wort zum Sonntag. Ich möchte JEDEM deiner Leser ans Herz legen eine solche abzuschließen. Schließlich zahlt die Unfallversicherung mir mein Einkommen im Falle des Falles weiter. Viele versichern ihren Hausrat oder haben ein Versicherung für ihr Handy. Dabei kann man den Hausrat oder andere Gegenstände ersetzen oder über einen gewissen Zeitraum auch mal drauf verzichten. Auf die Gesundheit nicht!

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