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Eine Lebensversicherung, schlechte Erfahrungen, Respekt und Schrottautos…..

Über eine Empfehlung eines Kooperationspartners kam ich vor einigen Wochen an eine Neukundin. Familie mit einem erwachsenen und einem minderjährigen Kind, schickes, freistehendes Haus in einer tollen Siedlung.

Erstellt von Matthias Schlattmeier am 31. Mai 2015

Grund der Empfehlung war, dass die Wohngebäudeversicherung vom bisherigen Anbieter gekündigt werden sollte. Obwohl das Haus mit Baujahr 2008 noch recht jungfräulich ist, gab es bereits 3 Wasserschäden, die letzten beiden innerhalb der letzten 6 Monate.

Dass die Familie verärgert war, lag hierbei nicht einmal an der Tatsache, dass die Versicherung den Vertrag kündigt. Vielmehr daran, dass sich der Vermittler –ein Freund der Familie- weder gekümmert noch interessiert hat.

Das Gespräch gestaltete sich von Beginn an vollkommen unkompliziert. Ich bereitete im ersten Gespräch alles vor und wir verblieben so, dass sich meine Neukundin melden sollte, sobald der letzte Schaden abgeschlossen ist. Parallel dazu klopfte ich in der Fachabteilung der DEVK ab, dass wir den Antrag annehmen. Mit einer Selbstbeteiligung für Wasserschäden, begrenzt auf 3 Jahre.

Wie besprochen „tüteten“ wir den Antrag dann im zweiten Gespräch ein, zudem gab sie mir 2 prall gefüllte Ordner mit, mit der Bitte mal drüber zu schauen. Das Vertrauen in die bisherige Gesellschaft war erschüttert und ein kompletter Wechsel stand im Raum.

Ordner fremder Gesellschaften sind mir natürlich nicht fremd, so dass ich mich von vorne nach hinten durcharbeitete. Es war so alles an Versicherungen dabei, von der Hausratversicherung, über Glasversicherung vorbei an der Rechtsschutzversicherung über die private Haftpflichtversicherung bis hin zur Vollkasko für’s Auto.

Nur nix für den worst case, sprich Unfall, Krankheit oder Tod. Doch, stop, halt. Ich vergaß. Eine Risikolebensversicherung. Ganz hinten versteckte sich eine Risikolebensversicherung, welche im Rahmen der Finanzierung abgeschlossen wurde. 19.000 Euro Versicherungssumme. Wow…

Von den 19.000 Euro gehen im Todesfall in etwa die Hälfte für die Beerdigung drauf. Den Rest können sich meine Leser denken. Das Haus dürfte kaum zu halten sein, wenn der Hauptverdiener erkrankt oder verstirbt.

Ich „konfrontierte“ meine Neukundin im dritten Gespräch mit dieser Tatsache, in der Hoffnung sie nachdenklich zu stimmen. Doch, erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Eine solche Absicherung käme für die Familie nicht in Frage. Der Grund sei ganz einfach. Sie seien in der Vergangenheit oft „über die Leisten“ gezogen worden. Das Vertrauen sei erschüttert.

Über die Leisten gezogen? Vertrauen erschüttert? Kann man (als Hauptverdiener) etwas verkehrt machen, wenn man(n) seine Familie absichert? Abgesehen davon, dass es was mit Respekt und Wertschätzung gegenüber dem Partner zu tun hat, ein klares NEIN!

Ich würde ja auch nicht täglich mit dem Fahrrad fahren wenn mich ein Autoverkäufer mal so richtig beschissen (man möge mir den Ausdruck verzeihen) hätte. Oder? Natürlich nicht!

Respektvolle Grüße nach Bielefeld, in die Stadt die es nicht gibt 😉

Herzlichst

Ihr/Euer Matthias W. Schlattmeier

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Kommentare

  1. Vergiss das dokumentieren nicht. Sonst sehen wir Dich demnächst bei Akte Reporter decken auf mit einem schwarzen Balken im Gesicht.

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